Satzung des Vereins Mäander e.V

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen “Mäander e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Rastatt.
3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rastatt eingetragen.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

 1. Sicherung natürlicher und naturnaher Fließgewässer zum Schutz der dort beheimateten anadromen und endemischen Lebewesen.
2. Wiederherstellung einer möglichst naturnahen Gewässermorphologie, um einen ungehinderten Wechsel der Wasserorganismen zu gewährleisten.
3. Verbreitung des Gedankens des Naturschutzes.
4. Schulung und Information der Mitglieder über die Lebensgrundlage anadromer, endemischer und sonstiger wandernder Wasserlebewesen.
5. Information und Zusammenarbeit mit interessierten Vereinen und Gruppen mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung auf nationaler und internationaler Ebene, sowie mit Behörden, Industrie, Verbänden und Personen.
6. Anpachtung geeigneter Gewässer zur Verbesserung der Lebensgrundlage oben genannter Lebewesen.
7. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken entsprechend dem Abschnitt “Steuerbegünstigter Zwecke” der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
8. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keinen Gewinnanteil und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen. Entschädigung für Aufwendungen des Vorstandes und der Mitglieder, die im Namen des Vereins handeln, sind entsprechend den Maßgaben gemäß §670 (BGB) statthaft.

§ 3 Mitgliedschaft

 1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Aufnahmegesuche sind schriftlich an den Vorstand zu richten.
2. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Sie ist schriftlich mitzuteilen.
3. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung sowie die Beschlüsse der Mitgliederversammlung anzuerkennen und zu befolgen.

§ 4 Ehrenmitgliedschaft

 Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, kann die Ehrenmitgliedschaft angetragen werden. Dies geschieht auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Sie sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.
2. Der Austritt kann nur zum Schluss des Kalenderjahres erfolgen. Er ist dem Vorstand, drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich mitzuteilen.
3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt oder der Ausschluss aus anderen Gründen im Interesse des Vereins erscheint.

§ 6 Beiträge

 1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die satzungsgemäß beschlossenen Beiträge zu zahlen.
2. Art und Höhe der Beitragszahlung beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. der Vorstand und
2. die Mitgliederversammlung

§ 8 Vorstand

 1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus
a.) dem 1. Vorsitzenden,
b.) dem 2. Vorsitzenden,
c.) dem Schriftführer,
d.) dem Schatzmeister,
e.) 2-8 Beisitzern.
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorsitzende, der Schatzmeister und ein weiteres Mitglied des Gründungsvorstandes werden einmalig auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
3. Zu den Vorstandssitzungen sind alle Mitglieder des Vorstandes einzuladen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit mindestens der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.
5. Vorstand nach § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinschaftlich. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

§ 9 Mitgliederversammlung

1. Die oben genannte Mitgliederversammlung findet jährlich bis zum 30. März statt.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen werden. Es gelten die Bestimmungen der ordentlichen Mitgliederversammlung (soweit die Satzung nichts anderes bestimmt).
3. Auf schriftlichen Antrag von mindesten einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder und unter Stellung bestimmter Anträge muss der Vorstand unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

§ 10 Einberufung einer ordentlichen Mitgliederversammlung

1. Diese wird vom Vorstand mindestens drei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einberufen.
Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:
a.) Jahresbericht des Vorstandes,
b.) Rechnungsbericht des Schatzmeisters und Prüfungsbericht der Kassenprüfer,
c.) Entlastung des Vorstands,
d.) Wahl der Kassenprüfer.
2. Anträge müssen eine Woche vorher beim Vorstand schriftlich eingegangen sein.

§ 11 Durchführung der Mitgliederversammlung

1. Die Leitung obliegt dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung seinem Stellvertreter,
2. Folgende Punkte gehören zur Beratung der Beschlussfassung:
a.) Entlastung des Vorstandes,
b.) Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer, der Mitglieder von eventuellen Ausschüssen und der Bestellung von Ehrenmitgliedern,
c.) die Festsetzung der Mitgliederbeiträge,
d.) Satzungsänderungen,
e.) Auflösung des Vereins.
3. Die Beschlussfähigkeit ist bei der Anwesenheit von mindestens fünf stimmberechtigten Mitgliedern und mindestens der Hälfte des Vorstandes gegeben.
4. Bei Beschlussunfähigkeit ist frühestens nach einer Woche, spätestens jedoch nach vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese ist unabhängig von der Zahl der stimmberechtigten Mitglieder und Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
5. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Für Satzungsänderungen ist die Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Für Beschlüsse über die Auflösung des Vereins gilt § 17 BGB.
6. Abstimmungen erfolgen offen, auf Antrag geheim.
7. Vertretung und Stimmübertragung sind nicht zulässig.
8. Über die Verhandlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie ist vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Die Niederschrift muss die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder und die wörtliche Wiedergabe der gefassten Beschlüsse mit den jeweiligen Abstimmungsergebnissen enthalten.

§ 12 Kassenprüfer

Der Verein hat zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer, die auf der ordentlichen Mitgliederversammlung Bericht über das Ergebnis ihrer Prüfung erstatten. Eine mögliche Wiederwahl in Folge ist möglich.

§ 13 Arbeitsgruppen

Der Vorstand kann für bestimmte Aufgaben Arbeitsgruppen bilden. Sie sind an seine Weisungen gebunden und berichtspflichtig.

§ 14 Auflösung des Vereins

1. Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins obliegt einer Mitgliederversammlung, in der drei Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
2. Der Beschluss bedarf darüber hinaus der Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
3. Bei Beschlussunfähigkeit kann frühestens drei Wochen, höchstens zwei Monate danach eine erneute Mitgliederversammlung stattfinden. Diese beschließt mit drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
4. Das bei Auflösung, der Aufhebung oder bei Wegfall des Zweckes des Vereins verbleibende Vermögen fällt an den BUND Baden-Württemberg oder an den LNV, Baden- Württemberg.